
Luke Donald gelang es nicht, seinen Platz an der Spitze der Weltrangliste zu verteidigen. Bei der RBC Heritage auf der PGA Tour erreichte er nur Rang 37. McIlroy übernimmt Golfthron.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr muss Luke Donald den ersten Platz der Weltrangliste an Rory McIlroy abtreten. Der Engländer hätte einen achten Platz bei der RBC Heritage benötigt, um in den Punkten vor dem Nordiren zu bleiben. Nach seiner Auftaktrunde kämpfte Donald aber eher um den Cut als um den Titel des "Besten Golfers der Welt".
Bereits beim Masters in der Vorwoche äußerte sich Donald unzufrieden über sein derzeit schlechtes kurzes Spiel. Darauf wird sein Fokus liegen, wenn er sich für das nächste Turnier auf der PGA Tour vorbereitet, die Zurich Classic of New Orleans.
"Mache ich mir darüber Gedanken? Nein", lautete die klare Antwort über den Verlust der Spitzenposition. "Natürlich hätte ich gerne noch etwas länger an der Spitze verbracht", dafür hat er aber einfach nicht konstant genug gespielt. "2011 habe ich mir mit einigen guten Ergebnissen und Siegen ein nettes Polster angespielt."
"In den nächsten Wochen wird es einige Veränderungen in der Weltrangliste geben", prognostizierte Donald nach der RBC Heritage. "Ich mache mir darüber nicht allzu viele Gedanken."
Der Engländer war 40 Wochen an der Spitze der Welt, bevor ihn Rory McIlory das erste Mal ablöste, nach dem Rückgewinn des Throns blieb er weitere vier Wochen an der Spitze. "Ich habe den Status (No. 1) lange genossen und hoffentlich kann ich mich wieder dorthin zurückspielen. Meine Prioritäten haben sich inzwischen verschoben. Beim ersten Mal gab es kein größeres Ziel. Jetzt will ich nur noch Turniere gewinnen und Major-Titel sammeln."