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Freitag, 20 April 2012
Jean-Baptiste Gonnet  (Getty Images)
Jean-Baptiste Gonnet (Getty Images)

Jean-Baptiste Gonnet (66+67) und Gary Boyd (66+67) gehen mit dem exakt gleichen Ergebnis als geteilte Führende in den Moving Day der Volvo China Open. Beide zeigten in Runde zwei auf dem links-artigen und teilweise recht windigen Binhai Lake Golf Club äußerst solides Golf: Mit je fünf Birdies bei nur einem Bogey machten sowohl Boyd als auch Gonnet kaum Fehler.

Das Duo führt mit einem Zähler vor Branden Grace (67+67), der in seiner jungen Karriere - seit diesem Jahr darf er auf der European Tour spielen - bereits zwei Turniere gewinnen konnte. Mit den Siegen in seiner Heimat bei der Joburg Open und dem  Volvo Golf Champion ist er auch in China so etwas wie der Geheimtipp auf den dritten Titel in dieser Saison.

Titelverteidiger Nicolas Colsaerts präsentierte sich mit 68 und 67 Schlägen ebenfalls in bestechender Form und ragniert auf dem vierten Platz. Der Belgier hatte zeitweise sogar die Führung im Clubhaus inne, da er am zweiten Tag mit einer relativ frühen Startzeit auf den Kurs ging. Der 29-jährige Longhitter, der mit 315,9 Yards im Schnitt (circa 289 Meter) den Ball sogar noch etwas weiter als Alvaro Quiros schlägt, könnte der erste Spieler werden, dem eine Tieltelverteidigung bei diesem Turnier gelingt. Seinen Längenvorteil spielte Colsaerts auf der Zwei aus: Das 526 Meter lange Par 5 bewältigte er mit Drive, einem Approach mit dem Eisen und einem Putt. So einfach spielt man ein Eagle!

"Die ersten beiden Tage waren bislang richtig gut", freute sich Colsaerts über sein Ergebnis von neun unter Par, das ihn in Kontakt zur Spitze hält. "Witzigerweise habe ich gestern besser gespielt, aber nur vier unter abgeschlossen. Heute, bei schwereren Bedingunge, war ich dann einen besser."

Marcel Siem scheitert am Cut
Wenig Glück hatte Marcel Siem mit seinen zwei Startzeiten. Am ersten Tag erwischte er mit der Nachmittagsrunde die deutlich schwierigeren Bedingungen, lieferte mit einer 68 aber einen exzellenten Score ab. In Runde zwei sah das anders aus: Mit einer 75 (+3) fiel der 31-Jährige auf -1 zurück.

Bis zur Acht sah mit zwei Birdies und sechs Pars noch sehr gut für die aktuelle Nummer 17 im Race to Dubai aus, doch drei Bogeys und ein Doppel-Bogey auf der 17 nach einer schwierigen Lage im Bunker machten aus dem erfolgreichen Start eine unglückliches Ende.

32 Putts, sechs von 14 Fairway-Treffern und 13 Grüns "in regulation" waren die Ausbeute in Runde zwei. "Wir sind richtig vom Wetter platt gemacht geworden. Heute Morgen war es noch kälter und windiger als gestern Mittag", schilderte Siem den Verlauf gegenüber Golf.de.

"Leider hatte ich einen Steckschuss im Bunker auf der 17. Ich bin echt enttäuscht, denn ich war eigentlich gut drauf. Der Wind ist jetzt wieder relativ ruhig, damit werden die Jungs wieder tief schießen und ich wohl nach Hause fliegen." Mit der Aussage behielt Marcel Siem schließlich Recht.

Francesco Molinari (72+65), Edoardo Molinari (70+69) Peter Hanson (71+69), Colin Montgomerie (68+72), Ian Poulter (71+71) und Markus Brier (68+74) sind in den Finalrunden vertreten. Rookie Matthew Baldwin, der das Feld nach Tag eins anführte, fiel mit 73 in die Top 20 zurück.

Tom Lewis (76+69), Paul Casey (68+79) und Oliver Fisher (75+75) scheiterten hingegen ebenso am Cut wie der erst 13 Jahre junge Amateur Tian-lang Guan (77+79).

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Turnier Leaderboard

Name des SpielersNatLochPar
1GRACE, BrandenRSA18-21
2COLSAERTS, NicolasBEL18-18
3FINCH, RichardENG18-17
T4DUBUISSON, VictorFRA18-16
T4COETZEE, GeorgeRSA18-16
T6GONZALEZ, RicardoARG18-15

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