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Samstag, 21 April 2012
Branden Grace  (Getty Images)
Branden Grace (Getty Images)

Vor einem Jahr kannte noch keiner im Golf-Zirkus seinen Namen. Doch das hat sich geändert. Denn Branden Grace spielt eine außergewöhnliche Rookie-Saison auf der European Tour und hat sich in kürzester Zeit etabliert. Mit bereits zwei Siegen (Joburg Open und Volvo Golf Champions, beide im Januar in Südafrika) machte sich der 23-Jährige extrem schnell frei von den klassischen Sorgen eines Neulings. Die Spielberechtigung für die kommenden Jahre war ihm schon nach dem ersten Titel sicher, doch mittlerweile sind die Ziele höher gesteckt. 

Mit einem weiteren Titel in China würde Grace den Kritikern beweisen, dass er auch auf einem anderen Kontinent siegen kann. Und seine Platzierung im Race to Dubai, der europäischen Geldrangliste, würde sich weiter verbessern (aktuell Platz sechs). 

Bislang deutet alles auf Pokal Nummer drei für den Mann aus Pretoria mit Wohnsitz in George hin. Mit Scores von 67, 67 und einer erstklassigen 64 am Moving Day (-18) sprintete Grace an die Spitze des Leaderboards und brachte drei Zähler Abstand zwischen sich und den Titelverteidiger Nicolas Colsaerts (68+67+66). Auf Rang drei folgt Fabrizio Zanotti aus Paraguay bei -14.

Grace notierte sieben Birdies und ein Eagle auf der 542 Meter langen Sechs bei nur einem Bogey (Drei-Putt). 24 Putts und 15 Grüntreffer waren verantwortlich für das Spitzenergebnis. "Ich habe den Ball wirklich gut getroffen", erklärte der Golfer, der erst seit dem Jahr 2007 als Profi sein Geld verdient. "In diesem Jahr sticht bei mir das Putten wahrlich heraus. Es fallen einfach mehr Putts", so die Analyse.

Die beste Runde des dritten Tages gelang Alexander Noren. Der Schwede zauberte auf dem Binhai Lake Golf Club eine 63 (-9) auf die Karte und verbesserte sich um 25 Plätze auf Rang vier (-13). Ab dem siebten Loch spielte Noren acht Birdies und drei Pars. Die Position teilt Noren unter anderem mit dem Franzosen Jean-Baptiste Gonnet, der zur Halbzeit noch in Führung lag. 

Francesco Molinari verbesserts sich mit einer 67 auf Platz neun (-12), sein Bruder Edoardo geht von Position 21 (-9) in den Finaltag. Peter Hanson (-6), Ian Poulter (-4), Colin Montgomerie (-4) und Markus Brier (-2) haben hingegen keine Chancen mehr auf den Titel.

Der Rheinländer Marcel Siem war nach zwei Tagen mit Scores von 68 und 75 denkbar knapp am Cut von zwei unter Par gescheitert. Ebenfalls nach 36 Löchern zu Ende war die Volvo China Open für den jungen Hoffnungsträger Tom Lewis (76+69), Englands Paul Casey (68+79) und Oliver Fisher (75+75) sowie den erst 13 Jahre jungen Amateur Tian-lang Guan (77+79).


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Turnier Leaderboard

Name des SpielersNatLochPar
1GRACE, BrandenRSA18-21
2COLSAERTS, NicolasBEL18-18
3FINCH, RichardENG18-17
T4DUBUISSON, VictorFRA18-16
T4COETZEE, GeorgeRSA18-16
T6GONZALEZ, RicardoARG18-15

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