Sonntag, 05 Februar 2017
Sergio Garcia  (Getty Images)
Sergio Garcia (Getty Images)

Dubai, VAE - Vor der Finalrunde der Omega Dubai Desert Classic hatte der 37-jährige Spanier Sergio Garcia beteuert, er liebe dieses Turnier und wolle alles für den Titel geben. Das gelang ihm auch in souveräner Manier. Garcia ließ nichts anbrennen und hielt seine Verfolger - allen voran Henrik Stenson - erfolgreich auf Distanz.

"Ich habe drei der vier Runden mit Sergio gespielt. Er hat in Runde eins einen sehr guten Score gespielt und es dann glänzend zusammengehalten", brachte es Stenson anerkennend auf den Punkt. "Er hat das Momentum durch die ganze Woche getragen, blieb sauber, nutzte seine Chancen, wo sie kamen, und rettete sich, wenn es nötig war."

Mit einer absolut fehlerfreien 69er Finalrunde ging Garcia auf 19 unter Par und holte sich den mit 410.224 Euro Siegerprämie dotierten Titel. Drei Zähler vor Stenson, der am Finaltag ebenfalls auf 69 Zähler kam und auf den Schlusslöchern zwei seiner gerade mal vier Bogeys (fürs gesamte Turnier!) notieren musste. 

Erleichterung und Freude

Am 18. Grün hatten sich all die golfbegeisterten Zuschauer versammelt, um mit Garcia dessen Erfolg zu feiern. Der Spanier ging das lange Par 5 ohne Risiko an, schließlich hatte er nichts mehr zu befürchten. Nach seinem letzten Putt - zum Par aus wenigen Zentimetern - schaute er erfüllt in die Runde und zog seine Kappe, um den Moment zu genießen und die Glückwünsche seiner Kollegen zu empfangen. Als er die Trophäe - in Form einer großen, silbernen Kanne - überreicht bekam, meinte er nur: "Wie schwer ist die denn…" Es folgte der obligatorische Kuss. Garcia ist der sechste Spanier, der diesen Pokal überreicht bekam.

Kaymer und Kieffer mit glanzlosen Runden

Den Moving Day konnten die beiden top-platzierten Deutschen Martin Kaymer und Maximilian Kieffer Seite an Seite nutzen. Bei Kaymer verlief der Abschluss mit einem Birdie-Eagle-Finish optimal, aussichtsreich für einen vorderen Rang ging es in den Finaltag. Kurze Zeit hintereinander aus den Top 15 gestartet, wollte jedoch nichts so recht glücken. Bei beiden.

Auf den ersten zwölf Löchern wanderten nur Bogeys auf die Karten - bei Kaymer vier, bei Kieffer drei. Jeweils zwei Unterspielungen brachten dann auf den Schlussbahnen noch ein wenig Kosmetik: Mit 73 Zählern und insgesamt sechs unter Par landete Kieffer auf Rang 19 und bei Kaymer brachte die 74er Runde einen Gasamtscore von fünf unter Par und Position 23.

Auch wenn die beiden Golf-Team-Germany-Spieler nichts mit dem Rennen um den Titel zu tun hatten, so gingen die Erwartungen doch in Richtung Top-Ten-Platzierungen, was mit Runden in den 60ern durchaus drin gewesen wäre. Der Desert Swing ist nun beendet und das Resümee hätte sicherlich besser ausfallen können. Kieffer blickt auf einen zwölften und 19. Rang zurück, bei Kaymer waren ein vierter, 48. und nun 23. Rang.

Als dritter Deutscher hatte Alexander Knappe den Cut mit Runden von 72 und 73 Zählern gerade so geschafft. Auch am Wochenende schaffte er es nicht unter Par - eine 76 vom Moving Day und weitere 72 Schläge im Finale führten zu insgesamt plus fünf und Position 65. 

Tiger Woods hatte vor der zweiten Runde wegen Problemen im unteren Rückenbereich zurückgezogen und die weiteren Deutschen Bernd Ritthammer, Marcel Siem und Dominic Foos waren am Cut gescheitert.

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Turnier Leaderboard

PosName des SpielersNatLochPar
1GARCIA, SergioESP18-19
2STENSON, HenrikSWE18-16
T3JENSEN, LasseDEN18-14
T3HATTON, TyrrellENG18-14
T5FITZPATRICK, MatthewENG18-12
T5UIHLEIN, PeterUSA18-12

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