Sonntag, 05 März 2017
Dean Burmester  (Getty Images)
Dean Burmester (Getty Images)

Waterkloof, Südafrika - Bereits sechs Mal hatte Dean Burmester in den Jahren 2013 bis 2015 auf der Sunshine Tour in seiner Wahlheimat Südafrika gewonnen. Mit dem Sieg bei der Tshwane Open holte er sich nicht nur Nummer sieben auf sein Konto, als co-sanktioniertes Turnier mit der European Tour erfüllte sich Burmester zudem einen Lebenstraum und darf ab der kommenden Woche als vollwertiges Mitglied der European Tour durch die ganze Welt reisen.

Der Sieg im Pretoria Country Club hatte sich bereits in den vergangenen beiden Monaten bei dem Südafrikaner angedeutet. Bei der Alfred Dunhill Championship im Dezember landete er auf Rang 17, beim ersten Turnier des neuen Jahres in Ekurhuleni (BMW SA Open) schaffte er es bis in die Top Fünf. Eine Woche später kassierte er bei der Abu Dhabi HSBC Championship als geteilter Siebter seinen bis dahin höchsten Preisgeldscheck (gut 75.000 Euro), bevor er in der vergangenen Woche bei der Joburg Open erneut unter den besten 15 abschloß.

In der Woche der Tshwane Open steigerte sich Burmester, der in Zimbabwe geboren wurde, aber schon früh die Staatsbürgerschaft in Südafrika angenommen hatte, von Tag zu Tag. In der Finalrunde machte er dann von Anfang an klar, dass der Titel heute nur über ihn gehen würde. Mit gerade einmal 29 Schlägen (-6) fegte er über die Front Nine und brachte einen beträchtlichen Abstand zwischen sich und die nächsten Verfolger.

Auch zu Beginn der zweiten Halbrunde machte Burmester keine Anstalten, vom Gas zu gehen. Daran änderte auch der Schlagverlust am elften Loch wenig. Denn Birdies auf der und 12 und 14 - nach dieser traumhaften Annäherung - brachten ihn schnell zurück in bekanntes Fahrwasser.

Auf den Bahnen 16 und 17 ärgerte er sich dann zwar über das zweite und dritte Bogey des Tages, ihn Bedrängnis brachten ihn die beiden Schlagverluste allerdings nicht mehr. Auf der Zielgerade zum größten Sieg seiner Karriere dürfen die Nerven schon einmal streiken. Vor allem, wenn man die Arbeit bereits auf den ersten zehn Löchern erledigt hatte. Seinen Vorsprung von drei Schlägen verwaltete Burmester mit einem Par auf dem letzten Loch und gewann mit 18 unter Par die Tshwane Open 2017 sowie ein Preisgeld in Höhe von gut 190.000 Euro. Deutlich wichtiger war dem Südafrikaner aber die volle Spielberechtigung für die kommenden zwei Jahre auf der European Tour.

Kieffer schließt in den Top 20 ab

Mit einer finalen 69 (-2) wird Maximilian Kieffer bester Deutscher bei der Tshwane Open. Zur Halbzeit lag er sogar noch einen Schlag besser, musste aber auf den Back Nine zwei Bogeys hinnehmen, bevor er sich noch einmal mit einem finalen Schlaggewinn auf der 18 auf ein Gesamtergebnis von sieben unter Par und den geteilten 18. Platz verbessern konnte.

Bernd Ritthammer benötigte am Sonntag einen Schlag mehr als sein jüngerer Kollege und beendet das letzte Turnier der European-Tour-Saison 2017 in Südafrika nur knapp außerhalb der besten 20. Am Ende waren es einfach ein paar Bogeys zu viel in der Schlußrunde. Mit vier Birdies ließ Ritthammer zwar einige Male seine Klasse aufblitzen, kassierte aber drei Schlagverluste auf den Löchern 1, 9 und 10.

Die schlechteste Finalrunde der drei Deutschen, die allesamt von fünf unter Par in den Sonntag gestartet waren, lieferte Alexander Knappe ab. Mit 73 Schlägen (+2) verlor er knapp 20 Plätze und schließt die Tshwane Open auf Rang 45 ab.

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Turnier Leaderboard

PosName des SpielersNatLochPar
1BURMESTER, DeanRSA18-18
T2KORHONEN, MikkoFIN18-15
T2CAMPILLO, JorgeESP18-15
4UIHLEIN, PeterUSA18-14
5BJÖRK, AlexanderSWE18-13
T6BLAAUW, JacquesRSA18-12

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