Wunderbarer Wiesberger

4/27/2012 9:37:10 AM
Bernd Wiesberger  (Getty Images)
Bernd Wiesberger (Getty Images)
Die Bedingungen waren sehr viel besser als noch am Donnerstagnachmittag - und Bernd Wiesberger nutzte sie an diesem Freitagvormittag auf dem Blackstone GC nahe Seoul eindrucksvoll. Der Österreicher notierte sieben Birdies und hielt Bogeys von seiner Scorekarte fern.

Nach seiner umkämpften 72 am Vortag, katapultierte sich Wiesberger, 26, mit seiner 65 um 17 Plätze nach ganz vorne. Vor dem Wochenende führt er das Feld der Ballantine's Championship mit einem Schlag Vorsprung an. Auf seiner letzten Bahn fand der Ball sogar nach einem Chip den Weg zum Birdie ins Loch.

"Heute habe ich irgendwie nichts falsch machen können", wunderte sich Wiesberger fast selbst. "Ich hatte das Gefühl, alles läuft automatisch richtig. Ich versuche, den Ball gut zu platzieren und viele Grüns zu treffen. Der Kurs ist tückisch, wenn man den Ball falsch platziert." Im vergangenen Jahr war Wiesberger in Gleneagles im Stechen gescheitert, nun ergibt sich eine neue Chance auf den ersten Sieg auf der European Tour.

Auch der zweitplatzierte Marcus Fraser, Sieger der Austragung 2010, freute sich nach seiner 67 über den Wetterumschwung. "Gestern war es sehr windig, heute hat es sich komplett anders präsentiert. Insgesamt bin ich wirklich glücklich, so wie es derzeit läuft." Der 33-jährige Australier hatte am vergangenen Wochenende in China Rang sechs belegt.

Auf Position drei und fünf unter Par verbesserte sich der Schwede Oscar Floren dank einer 67. Miguel Angel Jiménez (Spanien), Felipe Aguilar (Chile) und Anthony Wall (England) teilen sich den vierten Platz (-4). Paul Casey fiel von Rang zwei auf Position elf zurück (-2). Mehr als eine Par-Runde war nicht drin für den Engländer.

Auf denselben Rang verbesserte sich Ian Poulter, der 47 Positionen gut machte (67). Im Gegenzug rutschte Adam Scott um 50 Plätze zurück. Eine 76 reichte gerade so für den Cut. Darren Clarke scheitert jedoch um einen Schlag - die Bedingungen am Wochenende werden ihn also nicht mehr sonderlich interessieren.